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Mir danke de Geischter vom Land,
wo üs das Aesse gäh hei.
Mir danke de Froue u Männer
wos hei la wachse u wos bearbeitet hei.
Mir danke er Göttin und e Gott.
Mir sägne das Aesse i ihrem Name
Aesse isch s\'Gschänk vor Erde
Gwermt u entzündet vor Sunne
Us der Göttin cho durch d\'Macht vom Gott
Mir si gsägnet, we mers ässe
Mir danke de Pflanze u de Tier
dere Tod üs Läbe git.
Mir danke em Gott u er Göttin
wo Tod u Läbe bringe.
Hie vor üs ufem Tisch
si grossartegi Gabe.
Gebore dür d\'Muetter
Gformt düre Vatter
zuebereitet dür mönschlechi Hand
um üses Aesse dsi.
Mir danke allne, wo üs di Gabe bracht hei
Lueget das Aesse ah.
Isches nid wunderbar?
Wohär isches cho?
d\'Erde hetts gebore,
d\'Sunne hetts ernährt,
s\'Wasser hetts tränkt
Mensche hei zu niem gluegt.
Und wos Zyt gsi isch,
isches gärntet worde.
Dank Dir, Erde
Dank Dir, Sunne
Dank Dir, Wasser
Dank öich, Mönsche
Gsägnet sige d\'Geischter vom Land
Gsägnet sige d\'Wächter vo üsere Failie
Gsägnet sige d\'Herrin u dr Herr
Gsägnet sig das Aesse, wo mer hüt abe ässe.
o liebschti Muetter, i danke dir für d\'Gschänk vor grüene Erde hie vor mier.
O liebschte Vatter, Du bisch s\'Läbe säubscht u dini Güeti isch edlos. I danke Dir für s\'Gschänk vom Läbe und für das Aesse hie vor mir.
Sit gsägnet
Muetter vom Überfluss, sägne das Brot
Chornvatter, gib üs Di Same
Ernähret üses Härz u Houpt
Ernähret üsi Gedanke u Bedürfniss
Löht sis Bräche e Zouber si
Damit alli hungrige Müler gsättigt si.
Und haltet üs frei dür sis Aesse
So wis üse Wille isch
So söus si!
Göttin , sägne das Aesse, wo Du üs gäh hesch.
Lass erfüllt si dür dini göttlechi Energie
Damit mer gsund si
Und es längs glücklech Läbe hei
Göttin sägne u bis gsägnet
Gsägnet sig d’Erde wo di Nahrig gebore hett
Gsägnet sig d’Sunne wos ernährt hett
Gsägnet sig dr Wind wo sini Same treit hett
Gsägnet sig dr Räge wo si Durscht gstillt hett.
Gsägnet sige d’Händ wo dere Narig bim wachse ghulfe hei,
wo ghulfe hei, se a üse Tisch zbringe
um üsi Gedanke, Körper und Geischter z’ernähre.
Gsägnet sige üsi Fründi, üsi Familie und üsi Gliebte
Sit gsägnet.
O Herrin vor Ernte, grosszügegi Cerridwen,
Für’s Fleisch und s’Brot wo üs ernährt
Und füre Wy, wo üs Fröid bringt,
danke mer Dir und verspräche,
dass mer di Sterchi wo mer us Dine Gschänk bercho hei
niemals wärde isetze,
um wüssentlech Dini Gschöpf zverletzte oder Dini Gsetz z’bräche
Dank Dir Gott und dank Dir Göttin für alles wo Dir üs gäh heit.
Mir si ewig dankbar für öi Sägnige i üsem läbe.
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